Montag, 20. Mai 2002

British Airways: Flog 2001/02 Rekordverlust ein

  • Einbruch bei Langstreckenflügen nach dem 11. September

British Airways (BA) hat im Geschäftsjahr 2001/02 (per Ende März) den höchsten Verlust seit seiner Privatisierung 1987 eingeflogen. Die größte britische Fluggesellschaft schloss mit einem Minus von 200 Mill. Pfund (320 Mill. Euro) ab.

Das Unternehmen führt dies unter anderem auf den Einbruch bei Langstreckenflügen nach den Terroranschlägen vom 11. September zurück. Ein weiterer Grund sei die wachsende Konkurrenz durch Billigfluglinien wie EasyJet und Ryanair. BA-Chef Rod Eddington sagte am Montag in London, er sei "entschlossen", BA wieder in die Gewinnzone zu bringen.

Bei Kurzstrecken will BA bis 2004 ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. In den übrigen Geschäftsbereichen lasse sich derzeit eine Wende noch nicht absehen. Eddington rechnet damit, dass der Umsatz auch heuer schwach bleibe. Wichtig für BA seien weitere Kostensenkungen. Zwar habe BA auf den Nordatlantik-Routen Marktanteile gewonnen, doch sei die Angst vor dem Fliegen noch immer groß, fügte Eddington hinzu.

20.5.2002 11:25