Hochspannung ab 31. Mai: 64 Spiele bis zum WM-Titel
- Erstmals Blutdoping-Kontrollen
- 735 Spieler von 32 Teams nehmen an der WM teil
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Nach 64 Spielen steht der Fußball-Weltmeister 2002 fest. In acht Vierergruppen streiten 32 Mannschaften in Japan (Gruppen A bis D) und Südkorea (Gruppen E bis H) um den Einzug in das Achtelfinale. Nur die erst- und zweitplatzierten Teams qualifizieren sich für die nächste Runde, seit der WM 1994 in den USA gibt es in der Gruppenphase (Jeder gegen Jeden) drei Zähler für einen Sieg, einen bei Unentschieden. Mittlerweile stehen auch die Namen und Rückennummern der 735 Spieler, die am FIFA-Weltpokal teilnehmen, offiziell fest.
Bei Punktgleichheit in den Vorrundengruppen wird die Rangfolge bestimmt durch die Tordifferenz aus allen Spielen. Sollten die Mannschaften auch darin gleichauf liegen, entscheiden die erzielten Tore. Danach geben die Zähler aus den direkten Partien der punktgleichen Teams, die Tordifferenz und letztlich die erzielten Tore den Ausschlag. Sollten sich auch daraus keine Unterschiede ergeben, entscheidet das Los über die Platzierung.
Ab Achtelfinale im Pokal-System
Achtel-, Viertel-, Halbfinale, die Begegnung um den 3. Platz und das Endspiel werden im Pokal-System gespielt. Dabei folgt einem Remis nach regulärer Spielzeit eine maximal 2 x 15-minütige Verlängerung. Sollte darin ein "Golden Goal" fallen, ist die Partie sofort beendet, ansonsten entscheidet das Elfmeterschießen, zu dem zuerst je fünf Spieler pro Team antreten. Falls sich dabei keine Mannschaft durchsetzen kann, muss jeweils ein weiterer Spieler bis zur Entscheidung antreten.
Blutdoping-Kontrollen
Zum ersten Mal werden bei der WM in Südkorea und Japan verschärfte Kontrollen zur Einnahme von Blutdoping-Mitteln vorgenommen. Von vier in der Halbzeitpause ausgelosten Spielern pro Mannschaft müssen die ersten zwei zur Untersuchung, die anderen stehen als Ersatz bereit. Im Falle einer positiven Doping-Probe obliegt der Organisations-Kommission der FIFA die Entscheidung über das Strafmaß.
Im Kader 23 statt 22 Spieler
Neu ist auch der 23-Mann-Kader, bisher standen 22 Spieler zur Verfügung. Drei Auswechslungen sind pro Partie erlaubt. Jeder Spieler trägt eine feste Nummer sowie zusätzlich auf dem Rücken seinen Namen. Nach der zweiten Gelben Karte sowie einer Gelb-Roten Karte folgt ein Spiel Sperre, nach einer Roten Karte muss der Akteur ebenfalls bei der Folge-Begegnung aussetzen. Die FIFA-Disziplinar-Kommission kann das Strafmaß jedoch noch erhöhen.
Erstmals drei Mannschaften gesetzt
In Titelverteidiger Frankreich sowie den Veranstalter-Ländern Südkorea und Japan waren erstmals in der 72-jährigen WM-Geschichte für die Endrunde drei Mannschaften gesetzt.
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