Engländer & Franzosen vom Verletzungspech verfolgt
- In Frankreich wächst die Sorge um Stürmer Thierry Henry
- England bangt um Mittelfeldspieler Danny Murphy

Fußball-Weltmeister Frankreich macht sich wenige Tage vor dem Beginn der WM in Südkorea und Japan große Sorgen um Stürmer-Star Thierry Henry. Der Arsenal-Angreifer kam am Mittwoch beim 5:1-Sieg in Ibusuki gegen das J-League-Team Urawa Reds nicht zum Einsatz. Teamchef Roger Lemerre meinte danach: "Am Sonntag gibt es einige weitere Tests, und dann werden wir abhängig vom Ergebnis machen was notwendig ist." Auch bei den Engländern wächst die Nervosität: Mit Danny Murphy verletzte sich nun schon der vierte Mittelfeldspieler.
Eine Knie-Verletzung bereitet Henry Schmerzen, darum fehlte er auch am Wochenende bei der 1:2-Niederlage gegen Belgien. Mit Philippe Christanval, Lilian Thuram und Alain Boghossian wurde am Mittwoch auf weitere drei Spieler verzichtet. Dafür gab es für Lemerre aber eine positive Nachricht, Zinedine Zidane traf beim Team ein: "Er kam mit einem großen Lächeln. Nun sind wir alle beisammen und fühlen uns viel stärker." Die Franzosen treffen im Eröffnungsspiel am 31. Mai auf Senegal.
Engländer vom Pech verfolgt: Nun Murphy angeschlagen
Die Verletzungssorgen von Englands Teamchef Sven-Göran Eriksson vor der Fußball-WM sind am Mittwoch größer geworden. Danny Murphy vom FC Liverpool knickte am Mittwoch im Training in Seogwipo um und fühlte einen stechenden Schmerz im rechten Fuß. Ein Röntgen zeigte keine Anzeichen eines Bruches, doch wird erst ein Scan das genaue Ausmaß der Verletzung zeigen. Murphy ist nach Kapitän David Beckham, Nicky Butt und Kieron Dyer der vierte Mittelfeldspieler der Engländer, der angeschlagen ist.
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