Erster englischer Hooligan nach Hause geschickt
- Nur Minuten nach Landung in Seoul

Knapp zwei Wochen vor Beginn der Fußball- Weltmeisterschaft ist schon der erste englische Hooligan nach Hause geschickt worden. Als der einschlägig vorbestrafte Andrew Cooper am Sonntag in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul landete, wurde er sofort festgenommen, um mit der nächsten Maschine wieder zurückzufliegen.
Wie die "Times" in ihrer Montag-Ausgabe berichtete, hatte die britische Polizei Cooper bereits dringend angeraten, zu Hause zu bleiben. Sie hatte die südkoreanische Polizei mit Informationen über seine Hooligan-Vergangenheit versorgt. 1999 war Cooper wegen illegalen Waffenbesitzes zu vier Monaten Haft verurteilt worden.
Um weniger aufzufallen, hatte der 37-Jährige nach Informationen der "Times" von Deutschland aus einen Lufthansa-Flug nach Seoul gebucht. Dennoch wurde er schon Minuten nach der Landung aufgegriffen. Die Kurzreise dürfte ihn mindestens 1.600 Euro gekostet haben.
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