Lothar Matthäus will Rapid auf Wiedereinstellung klagen
- Er will erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Edlinger: "Gott steh uns bei"
- Plus: Loddars Abrechnung mit Rapid im NEWS-Interview
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Neue Aufregung bei Rapid! Der "Scheidungskrieg" zwischen Lothar Matthäus und dem österreichischen Fußball-Rekordmeister geht in die nächste Runde. Erst wurde Loddar nach einer miesen Saison vorzeitig abserviert. Und jetzt will der ehemalige Rapid-Teamchef laut einem Interview mit seinem Berater den Verein auf Wiedereinstellung klagen... Präsident Edlinger zum Wunsch von Matthäus, seine erfolgreiche Trainertätigkeit fortzusetzen: "Der liebe Gott stehe uns bei."
"Wir werden noch in dieser Woche Rapid ein Schriftstück zufaxen und auf Wiedereinstellung klagen. Lothar will ja seine erfolgreiche Trainertätigkeit bei Rapid fortsetzen", wird Matthäus-Berater Georg Stanggassinger zitiert.
Doch nicht nur Matthäus überlegt eine Klage, auch der Verein. Rapid prüft die rechtlichen Möglichkeiten einer fristlosen Entlassung wegen vereinsschädigender Äußerungen des Deutschen in einem Interview mit der Zeitschrift NEWS (siehe Kasten rechts). Der Klub hatte am 10. Mai offiziell das Dienstverhältnis mit dem deutschen Rekord-Internationalen und Trainer Günter Güttler gelöst, nachdem die Hütteldorfer mit Rang acht die schlechteste Platzierung der Klubgeschichte verzeichnet hatten.
Edlinger: "Matthäus ist bereits fristlos entlassen"
Rapid-Präsident Rudolf Edlinger erklärte am Abend, dass Matthäus bereits fristlos entlassen worden ist. Der Grund: "Lothar Matthäus hat öffentliche Äußerungen über die Medien verlautbart, die vereinsschädigend waren und nicht die Realität wider spiegeln", erklärte Edlinger.
Die Drohung des Deutschen nimmt Edlinger gelassen. "Das ist ein juristischer Winkelzug, dem der Verein mit großer Gelassenheit entgegen sieht. Wenn Matthäus ausrichten lässt, dass er seine erfolgreiche Tätigkeit fortsetzen will, dann steh uns der liebe Gott bei."
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