Nach Brückeneinsturz in den USA 13 Tote geborgen
- In versunkenen Fahrzeugen werden weitere Opfer befürchtet
- 15 Fahrzeuge in Fluss gestürzt

Drei Tage nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke im US-Staat Oklahoma ist die Zahl der Todesopfer auf 13 gestiegen. Die Rettungskräfte zogen bis zum Dienstagabend sieben Frauen und sechs Männer tot aus dem Fluss Arkansas. Sie bemühten sich weiter, mehrere versunkene Fahrzeuge zu bergen, in denen noch eingeschlossene Personen vermutet wurden.
Ein Abschnitt der 600 Meter langen Brücke auf der Interstate 40 war am Sonntag eingestürzt, nachdem ein Schleppverband einen Pfeiler gerammt hatte. Ob die Kollision direkter Auslöser des Einsturzes war, war nach Angaben der Behörden noch unklar.
Ein Lastkahn hatte die Schnellstraßenbrücke über den Arkansas River bei Webbers Falls gerammt und zum Einsturz gebracht. Der 60-jährige Kapitän des Lastkahns, William Dedmon, befindet sich weiter in einem Krankenhaus der Region und soll unter Schock stehen. Er hatte möglicherweise einen Anfall erlitten und war bewusstlos, als das Schiff den Brückenpfeiler rammte. Nach Angaben der Behörden ergaben Tests, dass Dedmon nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand.
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