US-Flugzeuge beschießen wieder Ziele im Irak
- Zwei irakische Luftabwehr-Anlagen angeblich zerstört

US-Flugzeuge haben zum zweiten Mal in dieser Woche Anlagen der irakischen Luftverteidigung im Südirak beschossen. Das zuständige Einsatzkommando in Tampa im US-Bundesstaat Florida teilte am Donnerstag mit, zwei Anlagen der irakischen Luftverteidigung seien mit Präzisionswaffen zerstört worden. Die Anlage hätte Flugzeuge der Alliierten bedroht.
Davor sei ein amerikanisches Kampfflugzeug vom Boden aus beschossen worden. Alle US-Flugzeuge seien von dem Einsatz unversehrt zurückgekehrt.
Nach US-Angaben war es der dritte irakische Versuch innerhalb von 15 Tagen, ein alliiertes Flugzeug abzuschießen. Am Montag hatte der Irak gemeldet, bei einem Angriff der USA seien vier Menschen verletzt worden.
Die USA und Großbritannien kontrollieren seit 1991 zwei Flugverbotszonen im Nord- und im Süd-Irak. Der Irak erkennt die Zonen nicht an. Sie wurden nach dem Golfkrieg zum Schutz der kurdischen Bewohner des Nordens und der schiitischen Moslems im Süden vor möglichen Angriffen irakischer Regierungstruppen eingerichtet.
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