Fußgänger müssen bald auf Golden Gate Bridge zahlen
- Finanzloch von 452 Millionen Dollar ist zu stopfen

Ein Spaziergang auf der berühmten Golden Gate Brücke von San Francisco kann nach Medienberichten künftig Geld kosten. Die Brückenkommission, die ein Finanzloch in Höhe von 452 Millionen Dollar (461 Mio. Euro) stopfen muss, berät in dieser Woche über die Einführung einer Gebühr für Fußgänger und Fahrradfahrer in Höhe von einem Dollar (1,085 Euro).
Autofahrer müssten dann womöglich statt drei zukünftig fünf Dollar zahlen, berichten die Lokalzeitungen am Mittwoch (Ortszeit).
In der Vergangenheit waren ähnliche Pläne, Radler und Spaziergänger zur Kasse zu beten, am Protest der Bevölkerung gescheitert. Doch die Brückenverwaltung verweist auf das riesige Defizit, an dem die gestiegenen Ausgaben für Erdbebensicherung und Schutz vor Terroranschlägen mitverantwortlich seien. Ein Beschluss wird im Juni erwartet. Die neuen Brückengebühren könnten bereits ab September erhoben werden.
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