40 geschleppte Kurden in Tirol aufgegriffen
- Zwei Schlepperinnen aus Polen und Deutschland gefasst

40 geschleppte Kurden, darunter 19 Kinder, sind der Tiroler Exekutive am Freitagabend im Zuge einer Fahndungskontrolle in die Hände gefallen. Auch zwei Schlepperinnen konnten aufgegriffen werden, teilte die Gendarmerie am Samstag mit.
Im Wohnmobil einer 44-jährigen Polin wurden auf der Hautmautstelle Schönberg zehn Kinder und ebenso viele Erwachsene im Fahrzeug entdeckt. In Vomp, im Tiroler Unterland, konnte eine weitere Wohnmobillenkerin, eine 36-jährige Deutsche, ausgeforscht werden. Sie transportierte neun Kinder und elf Erwachsene.
Bei den Geschleppten handelt es sich um illegale irakische Kurden, mit Zielort Deutschland. Dafür dürften die Kurden 2.500 Dollar (2.714 Euro) an eine Schlepperorganisation im Irak gezahlt hatten. Die beiden Schlepperinnen wurden festgenommen und in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Alle geschleppten Personen, die sich durchwegs in gutem Gesundheitszustand befanden, wurden am Samstagmorgen nach Italien zurück gestellt.
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