"profil": Khol und Westenthaler ausgesöhnt
- Vermittlungsversuch Haiders erfolgreich
Der Streit zwischen den Klubobmännern von ÖVP und FPÖ, Andreas Khol und Peter Westenthaler, ist laut "profil" beendet. Aufgrund eines Vermittlungsversuchs des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider (F) hätten sich Westenthaler und Khol ausgesöhnt, berichtet das Magazin. Eine Bestätigung der beiden Klubchefs war zunächst nicht zu erhalten.
Auf einen Vermittlungsversuch Haiders, der diesen Vorstoß mit FPÖ-Parteichefin Susanne Riess-Passer abgesprochen habe, hätten sich die beiden Klubobleute Donnerstagabend im Beisein des Kärntner Landeshauptmanns im FPÖ-Parlamentsklub getroffen und ihre jüngsten Differenzen ausgeräumt. Riess-Passer meint gegenüber "profil" zu dem Treffen: "Ich erwarte mir, dass es eine funktionierende Arbeitsbasis gibt, daran hat von meiner Warte aus aber auch nie ein Zweifel bestanden."
Den ganzen Mai über hatte es teils scharfe Kritik von Westenthaler an Khol gegeben. So hatte Westenthaler dem ÖVP-Klubchef u.a. vorgehalten, Vereinbarungen nicht eingehalten zu haben, das Vertrauen zur ÖVP sei "erschüttert", weil die Volkspartei einem "Machtrausch verfallen" sei. Khol selbst versuchte, zurückhaltend zu reagieren und meinte u.a., der Ton Westenthalers sei ein "merkwürdiger". Zuletzt hatte Riess-Passer erklärt, man solle dem diskutierten Konflikt zwischen Westenthaler und Khol "nicht die Bedeutung zumessen wie manche Medien, man muss das nicht dramatisieren".
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