Wiener unter Verdacht des Kindesmissbrauchs in Haft
- 38-Jähriger soll sich an Brüderpaar vergriffen haben
- Kinderpornografisches Material sichergestellt

Ein 38-jähriger Wiener ist verdächtig, in der Nacht zum Pfingstmontag im nördlichen Niederösterreich einen 19-Jährigen nach sexuellem Missbrauch auf Grund einer Meinungsverschiedenheit niedergeschlagen und durch Fußtritte schwer verletzt zu haben. Der junge Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die folgenden Ermittlungen ergaben, dass auch der heute 21-jährige Bruder des Opfers wiederholt missbraucht worden war.
Laut NÖ Sicherheitsdirektion ist der homosexuell veranlagte Verdächtige seit neun Jahren mit der Familie der beiden Opfer befreundet. Bei den Erhebungen durch Beamte der Kriminalabteilung NÖ wurde bekannt, dass er immer wieder sexuelle Übergriffe auf die damals minderjährigen Söhne seiner Freunde verübte. Bei einer Hausdurchsuchung an seiner Wohnadresse in Wien konnten auf einem PC und Datenträgern kinderpornografisches Material, einschlägige Zeitschriften und Videobänder sichergestellt werden.
Der Verdächtige ist grundsätzlich geständig, bestreitet allerdings, die schwere Körperverletzung begangen zu haben. Er wurde in die Justizanstalt beim Landesgericht Korneuburg eingeliefert.
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