Vertrag für drei Heeres-Transportflieger unterzeichnet
- Generalüberholte Maschinen kosten 40 Millionen Euro

Der Ankauf von drei "Hercules"-Transportflugzeugen von der britischen Luftwaffe für das österreichische Bundesheer ist nun endgültig fix. Der Vertrag dazu wurde am Mittwoch in Wien unterzeichnet, teilte das Verteidigungsministerium in einer Aussendung mit. Die drei rund 35 Jahre alten Maschinen vom Typ C130K kosten samt der Generalüberholung sowie den Aufwendungen für Aufwendung und Logistik rund 40 Millionen Euro. Sie sollen Anfang kommenden Jahres geliefert werden und noch etwa 20 Jahre im Einsatz stehen.
Die viermotorigen Propellermaschinen können bis zu 92 Personen bzw. 19 Tonnen Material transportieren und haben eine Reichweite von 4.000 Kilometern. Sie werden am Fliegerhorst Vogler in Hörsching bei Linz stationiert.
Das Bundesheer möchte die Maschinen für den Transport von Truppen für internationale Einsätze sowie von Hilfskontingenten verwenden. Eingesetzt werden können sie aber auch für die Evakuierung sowohl von Soldaten als auch von Zivilisten in Krisenfällen sowie für die Versorgung von im Ausland stationierten Kontingenten. Gedacht ist aber auch daran, die Maschinen in einen europäischen Transport-Pool einzubringen und so auch kommerziell von der Anschaffung profitieren zu können.
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