Montag, 20. Mai 2002

AHS-Lehrer wollen Krisenstunde einführen

  • Ziel: Aussprachen über schulische und private Probleme
  • Bildungsministerin Gehrer hält Vorschlag für konstruktiv

Der Amoklauf in Erfurt hat seine Spuren hinterlassen. Auch in Österreich wird seit dem Massaker über Konfliktlösungs-Strategien in Schulen diskutiert. Die Gewerkschaft der Mittelschullehrer fordert nun eine zusätzliche Stunde für Aussprachen über schulische und private Probleme. Damit könne Gewalt an den Schulen verhindert werden.

Diese Stunden sollen von den Klassenvorständen abgehalten werden. Diese sollten gemeinsam mit den Schülern gewaltfreie Lösungsansätze entwickeln, sagte der Chef der AHS-Lehrergewerkschaft, Jantschitsch, in der ZiB1.

Bildungsministerin Gehrer hält den Vorschlag für konstruktiv: Man müsse das aber nicht flächendeckend machen, die Schulen sollten darüber entscheiden.

20.5.2002 09:26