Der neue Jahrgang, ersten Resultate
- Erste Vorschau auf die in Kürze erscheinenden Weinguides

·Falstaff-Tipps
Neue Namen aus allen Regionen
Ob Punkte, Sterne oder neuerdings „Kellerkatzen“ – Österreichs Winzer bekommen vor der Weinmesse Vievinum in drei Wochen von drei Seiten neue Zeugnisse ausgestellt.
In den nächsten Tagen erscheint der „Vinaria Weinguide“. Am 8. Juni folgt der „Falstaff-Weinguide“, dann am 12. Juni erstmals die neue Kombi-Ausgabe von „Wo isst Österreich mit Weinguide“ des Duos Christoph Wagner & Klaus Egle.
Teils wird sogar noch verkostet. Hier schon jetzt die wichtigsten Erkenntnisse über den aktuellen Jahrgang.
Der Jahrgang
„Falstaff“-Chefredakteur Peter Moser: „Trotz des Regens vor der Lese wurde es ein Prachtjahrgang. Aber nur für jene, die hart gearbeitet haben. Die auf Masse gegangen sind, haben ein Problem.“ Detto Klaus Egle: „2000 sind den Winzern tolle Weine zugeflogen. Beim 2001er wird wieder die Normalität herrschen.“
Die Preise
Auch bei den Weintarifen sind sich die Herren einig. Peter Schleimer, Koordinator der elfköpfigen Jury des „Vinaria Weinguides“: „Für die großen Weißen sind die Preise gerechtfertigt. Bei den Süßweinen sogar zu billig. Die Roten sind dagegen öfters zu teuer. Die Preise der Garagenweine mit wenigen hundert Flaschen sind oft eine Frozzelei.“ Peter Moser: „Es gibt kein Land, wo man so gute Weißweine und Süßweine um so wenig Geld bekommen kann.“
Klaus Egle ortet bei den Roten eine dem Bordeaux-Markt vergleichbare Entwicklung: „Leider werden viele Weine nicht mehr als Genussmittel betrachtet, man kauft sie, um sie zu besitzen. Sie werden Sammelobjekte wie bei Kunst, es geht nicht mehr um das Trinken. Und das ist traurig.“
