Auto-Nachfrage seit 20 Monaten auf Talfahrt
- Von Jänner bis April um 8,6 % weniger Pkw Neuzulassungen

Der heimische Automarkt hat sich auch im April noch nicht erholt. Der Rückgang bei den Neuzulassungen ist laut Statistik Austria aber mit minus 5 Prozent geringer ausgefallen als im März 2002. Von Jänner bis April wurden in Österreich 131.280 Pkw und Kombi neu zum Verkehr zugelassen - um 8,6 Prozent weniger als im ersten Jahresdrittel 2001. Damit befinde sich die Autonachfrage seit 20 Monaten auf Talfahrt.
Das Marktniveau entspreche jenem des Jahres 1989, teilte Porsche Austria in einer Presseinformation vom Mittwoch mit.
Mit insgesamt 39.565 neu zum Verkehr zugelassenen Kraftfahrzeugen wurden im Monat April 2002 um 6,8 Prozent weniger Kfz zugelassen als im Vorjahresmonat. Wie bereits in den vergangenen Monaten konnten Diesel betriebene PKW und Kombi wiederum zulegen, und zwar um 2,0 Prozent. Im Zeitraum Jänner bis April 2002 wurden in Österreich 131.280 Fahrzeuge neu zum Verkehr zugelassen.
Die größten Rückgänge wurden bei Motorrädern (minus 15,3 Prozent) und Motorfahrrädern (minus 20,9 Prozent) verbucht. Alle großen Motorradmarken mussten Einbußen hinnehmen, hieß es, nur die in Österreich produzierte Marke KTM habe einen Zuwachs von 30,3 Prozent erreicht.
Wenn sich auch der Abstand zu den Vorjahreswerten im April leicht verringert hat, so sei von einer Belebung des Marktes noch wenig zu spüren, so Porsche Austria. Erst im Herbst rechnen Branchenexperten mit einer ersten Annäherung an die Vorjahreswerte. Die Gesamtmarktschätzungen für 2002 pendeln laut Aussendung um 280.000 Neuzulassungen, was einen Rückgang zwischen 5 und 6 Prozent erwarten lasse.

