Andritz im ersten Quartal mit 5% weniger Umsatz
- Finanzerfolg geringer, Auftragseingang unter Vorjahres-Rekord

Der seit dem Vorjahr börsenotierte steirische Technologiekonzern Andritz AG musste im 1. Quartal 2002 im Vorjahrsvergleich einen leichten Rückgang beim Umsatz, beim Jahresüberschuss und beim Vorsteuerergebnis hinnehmen.
Der Betriebserfolg (EBIT) stagnierte. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) legte dagegen geringfügig zu.
Das EBITDA sei um 0,5 Prozent auf 18,9 Mill. Euro gesteigert worden, nach 18,8 Mill. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte Andritz am Montag ad-hoc mit. Die EBITDA-Marge, also die Rentabilität, erhöhte sich von 6,5 auf 6,9 Prozent. Das EBIT lag mit 10,0 Mill. Euro praktisch auf Vorjahrsniveau. Der Finanzerfolg verringerte sich von 0,7 auf 0,05 Mill. Euro. Das Ergebnis vor Steuern sank wegen des geringeren Finanzerfolgs auf 10,0 (10,7) Mill. Euro. Der Jahresüberschuss nach Minderheitsanteilen ging um 14,3 Prozent auf 5,4 (6,3) Mill. Euro zurück.
Umsatz um 5 Prozent verringert
Der Umsatz der Andritz-Gruppe verminderte sich im 1. Quartal 2002 nach Unternehmensangaben um 5,0 Prozent auf 274,0 (288,3) Mill. Euro. Der Mitarbeiterstand per Quartalsende stieg im Jahresabstand um 0,9 Prozent auf 4.532 (4.493).
Auftragseingang unter Vorjahres-Wert
Der Auftragseingang im 1. Quartal liege mit 246,4 Mill. Euro um 34,9 Prozent unter dem außerordentlich hohen Niveau des Vorjahrsquartals, aber um 13,2 Prozent über dem Auftragseingang des 4. Quartals 2001 (217,6 Mill. Euro). Per Stichtag 31.3.2002 habe der Auftragsstand 714,7 Mill. Euro betragen, im Jahresabstand ein Rückgang um 31,3 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2002 rechnet Andritz weiterhin mit einer zufrieden stellenden Geschäftsentwicklung. Die kosten- und kapazitätsorientierten Maßnahmen zur Steigerung der Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit würden auch in den kommenden Monaten fortgeführt.

