Sonntag, 19. Mai 2002

Mülldeponie St.Pölten brannte

  • Feuer brach Sonntag Abend aus - Entwarnung um Mitternacht
  • Regen erleichterte die Bekämpfung der letzten Glutnester

Mehr als ein Zehntel der Fläche der Mülldeponie in St. Pölten standen gestern, Sonntag, in den Abend- und Nachtstunden in Flammen. Um 17.53 war nach Angaben der Polizeidirektion St. Pölten durch Selbstentzündung Feuer ausgebrochen. Kurze Zeit später brannten etwa 100 Quadratmeter der Deponie.

Durch die anhaltende Trockenheit breiteten sich die Flammen jedoch rasch auf 1.500 Quadratmeter aus. Die gut 200 Feuerwehrmänner hatten nicht nur mit dem Großbrand zu kämpfen, sondern auch mit der mangelnden Hydrantenleistung im Bereich der Mülldeponie. Es mussten Leitungen mit Verstärkerpumpen gelegt werden. Zusätzlich "pendelten" die Löschfahrzeuge, um genügend Wasser zur Verfügung zu haben.

Über der NÖ Landeshauptstadt lag in den Abendstunden starker Rauch und Gestank. Erst gegen Mitternacht gab Feuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner endgültig Entwarnung: "Brand aus". In der Nacht aufkommender Regen unterstützte schließlich die Einsatzkräfte bei der Bekämpfung der letzten Glutnester. Personen wurden bei dem Feuer keine verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unbekannt.

19.5.2002 21:48