13-jähriger im Tennengebirge 70 Meter abgestürzt
- Unfallopfer erlitt lediglich Riss-Quetsch-Wunde

Verhältnismäßig leichte Verletzungen, nämlich lediglich eine Riss-Quetsch-Wunde, zog sich ein 13-jähriger Oberösterreicher bei einem Sturz über steiles Gelände zu. Der Bub war am Samstagvormittag im Gemeindegebiet von Werfen (Pongau) gemeinsam mit seinem Vater auf dem Steig vom Tennengebirgsplateau zum Hochkogl unterwegs, als er aus vorerst ungeklärter Ursache den Halt verlor und 70 Meter in die Tiefe stürzte. Vor dem Abgrund stoppten Latschen-Kiefern seinen Fall.
Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde der Verletzte mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Schwarzach gebracht. Dem Verletzten, der entgegen ersten Meldungen nicht aus Deutschland, sondern aus Friedburg in Oberösterreich stammt, geht es nach Auskunft des behandelnden Arztes im Krankenhaus Schwarzach den Umständen entsprechend "gut".
Die Alarmierung der Rettungskräfte hatte sich verzögert, weil der Vater des Verunglückten zum Telefonieren erst absteigen musste. Der Unfall ereignete sich in rund 2.000 Metern Seehöhe in einem mit Stahlstiften und -seilen gesicherten Bereich.
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