Freitag, 17. Mai 2002

FORMAT: Görg-Nachfolge-Kandidat noch nicht in Sicht

  • VP lässt per Geheimumfrage Kandidaten testen

Die Wiener ÖVP ist eifrig auf der Suche nach einem Nachfolger für den amtierenden Obmann Bernhard Görg. Wie das Nachrichten-Magazin FORMAT in seiner neuen Ausgabe berichtet, ließ die Bundespartei sogar per Geheimumfrage die Kandidaten testen. Ein bunter Vogel ist trotzdem nicht in Sicht.

Karl Öllinger war etwas verdutzt, als ihm vor zehn Tagen ein Mann am Telefon erklärte, er sei per Zufallsgenerator ausgewählt worden, für das Fessel + GfK-Institut an einer Umfrage über Christbäume und Politik teilzunehmen. Der Grünen-Abgeordnete spielte mit und beantwortete alle Fragen: Wen er für einen geeigneten Wiener ÖVP-Obmann halte: Ernst Strasser? Maria Rauch-Kallat? Franz Morak? Alfred Finz? Öllinger: "Mir fiel die Wahl schwer."

Insgesamt testete das Fessel-Institut ein Dutzend schwarzer Obmannskandidaten, das Ergebnis ist noch nicht ausgewertet. Fest steht allerdings: Die Wiener ÖVP ist nicht der Auftraggeber. Die Geheimumfrage dürfte von der Bundespartei initiiert worden sein. Je näher der 3. Juni rückt - der Tag, an dem die Wiener ÖVP offiziell den Nachfolger für den scheidenden Bernhard Görg nominiert - , desto klarer kristallisiert sich heraus, dass nur ein Kandidat in Frage kommt: der biedere Finanzstaatssekretär Alfred Finz, 59.

Lesen Sie die ganze Story in der neuen Ausgabe von FORMAT.

17.5.2002 10:28