Sonntag, 12. Mai 2002

IBM-Software-Chef dementiert Entlassungen

  • "Kommen und Gehen" 10.000er Mitarbeiter bei IBM "üblich"
  • Medien hatten von geplanten Kürzungen berichtet

Der Software-Chef von IBM, Steve Mills, hat dementiert, dass der weltgrößte Computer-Konzern umfangreiche Entlassungen plane. "Es ist bei uns üblich, dass jährlich Zehntausende von Mitarbeitern kommen und gehen". Umfangreiche Entlassungen seien nicht geplant.

In der vergangenen Woche hatten verschiedene US-Medien berichtet, das der amerikanische Computerkonzern bis zur Jahresmitte rund 8.000 bis 9.000 Stellen vor allem in den USA streichen wolle.

IBM hatte zuletzt für die ersten drei Monate dieses Jahres einen drastischen Gewinnrückgang von 31,9 Prozent auf 1,19 Mrd. Dollar (1,309 Mrd. Euro) verbucht. Der Umsatz sackte um zwölf Prozent auf 18,6 Mrd. Dollar ab. Das Unternehmen war gezwungen, seine erste Gewinnwarnung seit mehr als zehn Jahren bekannt zu geben. Schuld am schlechten Abschneiden seien vor allem die weiterhin geringen IT-Ausgaben der Unternehmen, hieß es. Im April hatte IBM-Chef Sam Palmisano eine Erholung der Geschäfte noch in diesem Jahr für unwahrscheinlich erklärt.

12.5.2002 14:31