Securitas schloss Euro-Verteilung ab
- In Zusammenarbeit mit Post AG - Ohne Zwischenfälle
- Auch der Schilling ist zu Hause

Die von dem Sicherheitsunternehmen Securitas und der Post AG durchgeführte Euro-Verteilung und Schilling-Einsammlung ist abgeschlossen. Die gesamte Vorverteilung sei ohne Zwischenfall abgewickelt worden, gab Securitas am Dienstag Nachmittag bekannt. Das sei angesichts der in Nachbarländern erfolgten Überfälle keineswegs selbstverständlich.
Logistisch gesehen war das Vorhaben für das Sicherheitsunternehmen ein einmaliges Großprojekt. Denn Euro-Banknoten und -Münzen im Gegenwert von etwa 250 Milliarden Schilling wurden an mehr als 7.900 Bank- und Poststellen österreichweit verteilt. Außerdem mussten die sich auf der ganzen Welt im Umlauf befindlichen 200 Milliarden Schilling in Banknoten und Münzen an die Österreichische Nationalbank (OeNB) zurückgeführt werden.
Für die Durchführung stand dem Sicherheitsunternehmen ein Fuhrpark von 140 Sicherheitsfahrzeugen zur Verfügung, die mit GPS ausgestattet und permanent von einem firmeneigenen, technisch modernst ausgestatteten Alarmcenter überwacht worden sind. Zusätzlich zu den vorhandenen Sicherheitsstandards sei jeder einzelne Euro-Transport von Sondereinsatzkommandos der Polizei bzw. Gendarmerie begleitet worden, hieß es.
Der zweite große Abschnitt des Projekts war die so genannte Doppelwährungsphase. Das Problem dabei war, dass diese im Gegensatz zur Euro-Vorverteilung nicht planbar gewesen ist. Zudem haben sich die Österreicher schneller als erwartet von ihrem geliebten Schilling getrennt, und so sei die alte Währung nicht - wie angenommen - vorwiegend über den Handel zurückgeflossen, sondern über die Kundenschalter der Banken. Das Gros des Schilling-Rückflusses sei somit Ende Februar abgeschlossen gewesen, minimale Mengen werden laut Schätzungen der OeNB noch bis Mitte des Jahres zurückkommen, erklärte Securitas

