Bayerische Landesbank will BAWAG-Anteil aufstocken
- Vorstand: BAWAG/P.S.K. soll österreichische Bank bleiben

Die Bayerische Landesbank (BayernLB) ist daran interessiert, ihre derzeit 46 Prozent umfassende Beteiligung an der BAWAG/P.S.K. aufzustocken. Man sei darüber mit dem anderen Anteilseigner, dem ÖGB, in "freundschaftlichen Gesprächen", sagte der Landesbank-Vorstandsvorsitzende Schmidt.
Alternativ dazu wäre für die Landesbank auch eine gemeinsame unternehmerische Führerschaft attraktiv.
Die BAWAG-Beteiligung ist für die Bayerische Landesbank nach den Worten Schmidts eine "strategische Beteiligung" und werde daher nicht aufgegeben. Auch die Kompetenz für das Osteuropageschäft solle bei der BAWAG verbleiben.
Die Bayerische Landesbank verfolgt nach Angaben Schmidts nicht das Ziel einer Fusion mit der BAWAG/P.S.K. Nicht immer entstehe aus Fusionen etwas Besseres, sagte der Vorstandschef. Der österreichische Markt würde auf eine Fusion nach dem Motto "Bayern nimmt Österreich ein" negativ reagieren. Deshalb müsse die BAWAG eine österreichische Bank bleiben.

