Post-Bilanz: 2001 mit mehr Betriebsgewinn
- 1.400 Mitarbeiter abgebaut
- Kostensenkungsprogramm wird auch heuer fortgesetzt
Das Geschäftsjahr 2001 brachte für die Österreichische Post AG eine deutliche Ergebnisverbesserung. Bei einem moderaten Umsatzrückgang von 1,542 auf 1,518 Mrd. Euro ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Konzern um 35 Prozent von 17 auf 24 Mill. Euro gestiegen.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) hat sich um 17 Prozent von 39 auf 45 Mill. Euro verbessert. Der positive Trend habe sich auch im ersten Quartal 2002 fortgesetzt, geht aus den Unterlagen zur Bilanzpressekonferenz von heute, Dienstag, hervor. Die Zahl der Mitarbeiter wurde um 1.418 auf 30.357 Vollzeitkräfte reduziert.
Der geringere Umsatz im vergangenen Jahr habe vor allem aus dem Wegfall der Abgeltung für gemeinwirtschaftliche Leistungen, sowie einem Rückgang bei den Schaltervergütungen resultiert. Im Kerngeschäft der Post - der adressierten Zustellung - hätten hingegen Umsatzzuwächse erzielt werden können, erläuterte Rudolf Jettmar, Vorstandsdirektor Finanzen.
Im laufenden Geschäftsjahr 2002 werde das Kostensenkungsprogramm weitergeführt, betonte Post-Generaldirektor Anton Wais. Im ersten Quartal 2002 erzielte die Österreichische Post AG einen Umsatz in Höhe von 381 Mill. Euro (gegenüber 388 Mill. Euro im ersten Quartal 2001). Das EBIT lag in den ersten drei Monaten d.J. bei 14,5 Mill. Euro (2001: 9,1 Mill. Euro), das EGT bei 15,4 Mill. Euro (2001: 14,8 Mill. Euro).


