AUA: Weniger Quartalsverlust - aber weiter rote Zahlen
- Verlust in den ersten drei Monaten: 51,5 Millionen Euro
- Ziel für 2002: Ausgeglichenes Ergebnis
Tiefrote Zahlen haben die AUA-Gruppe nach wie vor fest im Griff, auch wenn die Verluste im ersten Quartal 2002 etwas geringer ausfielen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Beim Ergebnis vor Steuern flog das rotweißrote Flugunternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Verlust von 51,5 (nach minus 61,1) Millionen Euro ein.
Das Betriebsergebnis (EBIT) zeigte sich verbessert, war jedoch mit minus 40,1 (nach minus 51,9) Mill. Euro weiterhin stark negativ. Dennoch hält AUA-Konzernchef Vagn Sörensen an einem ausgeglichenem Ergebnis auf EBIT-Basis für das Gesamtjahr 2002 fest.
Immerhin: Kleines Umsatzplus
Wie die AUA-Gruppe weiter bekannt gab, stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mieten (EBITDAR) im ersten Quartal 2002 von 20,2 auf 40,6 Mill. Euro. Bei den Umsätzen wies die aus Austrian Airlines (AUA), Lauda Air, Tyrolean Airways und Rheintalflug bestehende Airline-Gruppe ein moderates Plus von 1,2 Prozent auf 461,9 (nach 456,5) Mill. Euro aus. Von Jänner bis Ende März hat die AUA Group insgesamt 1,76 Millionen Passagiere befördert, das waren um rund 1 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode.


