EU-Finanzminister beraten über Insiderhandel
- Auch schärfere Kontrolle von Finanzkonglomeraten geplant

Mit dem Insiderhandel auf Wertpapiermärkten beschäftigen sich die EU-Finanzminister in Brüssel. Angestrebt werden EU-weit einheitliche Strafen für die Manipulation von Wertpapiergeschäften. Zudem wollen die Minister eine Richtlinie zur schärferen Kontrolle von Finanzkonglomeraten verabschieden.
Hinter dem Begriff verbergen sich Konzerne, deren Gesamtbilanzsumme zu mindestens 40 Prozent aus Finanzdienstleistungen besteht. Österreich ist bei den Verhandlungen durch Finanz-Staatssekretär Alfred Finz vertreten.
Zinssteuer-Verhandlungen mit der Schweiz
Für Österreich interessant ist ein Zwischenbericht über Verhandlungen zwischen EU und Schweiz zur Weitergabe von Informationen über Zinserträge. Allerdings hat es noch kaum Fortschritte gegeben. Ursprünglich hätte es bis Ende Juni mit den Eidgenossen eine Einigung geben sollen. Weitere Themen sind eine Angleichung der Energiebesteuerung in der EU, staatliche Garantien für die Luftfahrt und die Wirtschaftskoordinierung in der Eurozone.

