Fiat Österreich von Umstrukturierung betroffen
- Alfa Romeo-Sparte bekommt eigenen Geschäftsführer

der größte italienische Autokonzern will seine Automobilsparte im Rahmen seines Restrukturierungs-Programms in vier Geschäftsbereiche aufteilen. Im Zuge der Umstrukturierung der italienischen Fiat-Gruppe erhält auch die österreichische Alfa Romeo-Geschäftseinheit eine verstärkte Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit.
Ein Bereich soll für die Hauptmarke Fiat, die Luxusmarke Lancia und die Nutzfahrzeuge verantwortlich sein. Ein weiterer Geschäftsbereich soll die sportliche Marke Alfa Romeo betreuen. Die zwei übrigen Sparten sollen für die internationale Entwicklung und für den Kundenservice verantwortlich sein. Die Leiter der jeweiligen Sparten würden direkt an Giancarlo Boschetti berichten, den neuen Vorstandsvorsitzenden von Fiat Auto. Jeder Bereich soll vollständig für die eigene wirtschaftliche Entwicklung verantwortlich gemacht werden.
Brite verantwortlich für Alfa in Österreich
Ab sofort ist der Brite Christopher Nicoll (33) unter dem Dach der Wiener Fiat Automobil GmbH für den Aufbau einer entsprechenden Struktur und die Realisierung der strategischen Konzern-Zielsetzungen verantwortlich, teilt die österreichische Fiat-Tochter am Montag mit. Nicoll war zuvor von April 2000 bis April 2002 Geschäftsführer der Land Rover Austria Vertriebsgesellschaft.

