Dienstag, 7. Mai 2002

NEWS: Wie Mateschitz & Co das Formel-1-Biz steuern

  • Wie der Red-Bull-Chef auch die Amis für die F1 begeistern will
  • Wie Berger und Lauda bei BMW und Jaguar Gas geben

Ohne Dietrich Mateschitz stünde die österreichische Vollgas-Szene reichlich arm da. Als mit Abstand spendabelster Geldgeber buttert Mr Red Bull unzählige Sponsormillionen in Motorsport und Nachwuchsförderung. Herausragenden Stellenwert genießt jedoch die Königsdisziplin Formel 1, wie er dem Nachrichtenmagazin NEWS verrät.

Wenn diesen Sonntag am Spielberg-Ring die Boliden von Sauber und Arrows ihre Runden ziehen, können weltweit mehr als eine halbe Milliarde TV-Zuseher Schriftzug und Logo der Power-Brause kaum übersehen.

Mateschitz: "Die Formel 1 ist für uns der attraktivste Werbeträger und bezüglich Kosten-Nutzen-Verhältnis billiger als viele andere Sportarten." Dafür machte der Steirer in der laufenden Saison 15 Millionen Euro locker.

All American Team
Der Red-Bull-Chef hat Anfang des Jahres seinen 63,5-Prozent-Anteil bei Sauber um 45 Millionen Euro verkauft und agiert seither bei Sauber und Arrows nur noch als Sponsor. Jetzt will er dafür aufs Ganze gehen: Schon ab 2004 soll ein Red Bull All American Formula 1 Team an den Start gehen - mit amerikanischen Fahrern und einem amerikanischen Autohersteller. Der Gedanke: Ein US-Team soll die mangelnde Attraktivität des Sports in den USA steigern und dem Sponsor Red Bull zu neuen Höhenflügen verhelfen!

Als Auto kommt nur General Motors oder Ford in Frage. Die Lizenz könnte von Arrows kommen. Und finanzieren kann man das Projekt mit der riesigen amerikanischen Merchandising-Maschinerie. Wenn das US-Team zu einem "Symbol des nationalen Stolzes" wird, kommen auch die nötigen 200 bis 300 Millionen Dollar pro Jahr locker zusammen. Vorausgesetzt, die Siege stellen sich ein...

Die ganze Story und die Hintergründe lesen Sie im aktuellen NEWS!

7.5.2002 15:35
Ergebnisse, WM-Stand, Team-Porträts