Freitag, 10. Mai 2002

Uniqa Eishockey-Liga im nächsten Jahr kleiner

  • Auch EK Zell/See zieht sich zurück

Nach dem EC Kapfenberg hat sich auch EK Zell/See aus der Uniqa Eishockey-Liga zurückgezogen. Die Salzburger gaben wirtschaftliche Probleme als Grund für den Rückzug in die zweite Liga an, womit die Uniqa-Liga am 4. Oktober nur mit acht Mannschaften startet. "Natürlich bedaure ich die Absage, aber es ist sicher der vernünftigere Schritt", erklärte ÖEHV-Präsident Dieter Kalt, der mit einer Achter-Meisterschaft sehr zufrieden ist: "Dadurch wir die Liga noch spannender und ausgeglichener."

In Zell war das Budget-Loch zu groß, 250.000 Euro fehlten. Der deutsche Klub-Präsident Otto Wittschier, der im Vorjahr noch mit 400.000 Euro aus der Privattasche den finanziellen Abgang ausgeglichen hatte, will künftig nicht mehr für alle Verluste aufkommen. "Ich zahle nur noch 75.000 Euro im Jahr, den Rest muss sich der Klub selbst finanzieren", erklärte Wittschier. Zell hofft nun auf eine spannende zweite Liga mit Duellen gegen Salzburg, Kapfenberg und Zeltweg.

Die Achterliga besteht daher aus folgenden Vereinen: Meister Villacher SV, Vize EHC Black Wings Linz, der KAC, Vienna Capitals, EHC Lustenau, HC Innsbruck, EC Graz und Aufsteiger Supergau Feldkirch.

10.5.2002 14:55