Bregenz gewinnt erstes Finalspiel gegen Linz
- Mit 28:23-Heimsieg "Pflicht" erfüllt
- Zweites Spiel am Freitag in Linz

Titelverteidiger HC Bregenz hat am Montagabend zu Hause das erste Spiel der HLA-Finalserie (best-of-three) gegen HC Linz mit 28:23 (15:11) gewonnen. Die junge Linzer Mannschaft konnte die Partie nur bis zur 20. Minute offen halten, danach war der routinierte Titelverteidiger eine Klasse besser. Das zweite Spiel steigt am Freitag (18.30) in Linz-Kleinmünchen, ein mögliches drittes Spiel am Montag ebenfalls in Linz (20.15).
Bregenz spielte vor allem in der Abwehr souverän und hätte nicht Ewald Humenberger (18 erfolgreiche Abwehren) wider einmal großartig gehalten, wäre der Sieg wohl noch deutlicher ausgefallen. "Wir mussten gar nicht alles zeigen, was wir uns vorgenommen hatten. Bei Linz war nur Humenberger wirklich gut und hat es uns sehr schwer gemacht", sagte Bregenz-Spielertrainer Bruno Gudelj. "Aber gewonnen ist noch nichts. Das sind zwei ausgeglichene Mannschaften, wir hatten eben heute den besseren Tag. Die Chancen stehen aber weiter fünfzig zu fünfzig." Der Bregenzer Matthias Günther meinte: "Die Pflicht ist mit dem Heimsieg erfüllt. Aber wir dürfen uns noch nicht als Sieger wähnen."
Humenberger selbst gab zu: "Bregenz war in der Abwehr hervorragend, wir haben es nicht geschafft, unser Spiel durchzuziehen." Trotzdem blieb er für das zweite Spiel am Freitag optimistisch. "Bregenz wird sich anschauen, welche Stimmung mit dem Publikum im Rücken in Linz herrschen wird. So etwas haben sie sicher noch nie gesehen."
HC Bregenz - HC Linz 28:23 (15:11)
Bregenz, 1.500, Lajko/Seidler
Tore: Barisic 8/4, Galic 7, Klement 4, G. Günther 3, Manhart 3, Gudelj 2, M. Günther 1 bzw. Illes 5, Kainmüller 5, Schaufler 3, Stachelberger 3/2, Lint 2, Gierlinger 2, Schneider 1, Watzl 1, Schinagl 1
