Mindestens 12 Flüchtlinge vor den Bahamas ertrunken
- Etwa 15 werden noch vermisst, 73 wurden gerettet
Ein überladenes Boot mit etwa 100 Flüchtlingen aus Haiti ist am Freitag vor den Bahamas in stürmischer See gekentert. Wie die US-Küstenwache mitteilte, kamen dabei mindesten zwölf Passagiere ums Leben. Etwa 15 Menschen werden den Angaben zufolge vorerst noch vermisst, 73 konnten gerettet werden. Ein Polizeisprecher der Bahamas erklärte, die Überlebenden müssten in Kürze nach Hause zurückkehren.
Die Bahamas haben in diesem Jahr bereits 1.500 Haitianer zurückgeschickt, die in dem nördlichen Inselstaat eine bessere Zukunft gesucht hatten. 2001 gab es sogar 6.000 Rückführungen. Bei der Flucht aus Haiti, einem der ärmsten Länder der Erde, sind in diesem Jahr schon mehr als 200 Menschen bei Schiffsunglücken ums Leben gekommen.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Kriminalität20:48
Acht Jahre lang Sklavin19-jährige Deutsche wurde jahrelang misshandelt. Mutmaßliche Täter verhaftet.
Raubvögel vergiftet11:09
Falken ausgerottetBregenz: Taubenzüchter vergiftet gesamte Population am Pfänderstock
