Radar-Land Österreich: 500 Fallen im Einsatz
- Jagd auf Raser: Genauere Kontrollen, neue Technologie
- NEWS hilft mit dem Radar-Atlas

Faktum ist: Die Österreicher leiden unter dem Bleifußsyndrom und müssen jährlich rund 1,5 Millionen Euro an Strafgeldern wegen Schnellfahrens ablegen. Statistiken zufolge respektieren jedoch trotz der genauen Überwachung nur die wenigstens die vorgegebenen Geschwindigkeitsregeln. Nun soll Jagd auf Raser gemacht werden.
Geübte Tempobolzer haben auf die immer häufiger auftauchenden grauen Boxen am Straßenrand schon lange reagiert und beherrschen das "kurze Abbremsen" vor dem Radarkasten und das schnelle Gas danach" nahezu perfekt. Aber aufgepasst: Das Verkehrssicherheitsprogramm von Innenminister Strasser sieht für die Zukunft harte Bandagen für Raser und Drängler vor.
Innovativste Neuerung sollen vollautomatische Geräte zur "Section Control" sein. Diese werden derzeit im Rahmen eines Pilotprojekts vom Innenministerium getestet. Und könnten ab 2003 zur streckenweisen Überwachung von Autobahnbereichen wie z.B Tunnels, Baustellen oder hoch belasteten Abschnitten eingesetzt werden, um notorischen Rasern das Handwerk zu legen.
Alles über die neuen Pläne des Innenministers plus "Österreichs Radar-Guide" mit allen Radarfallen & Baustellen 2002 finden Sie in der neuen Ausgabe von NEWS.
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