Mäuse "verspeisten" 16.000 eines Oberösterreichers
- Unternehmer hatte das Geld in einem Hohlraum versteckt
- Euro schmeckt besser als Schilling

Euros schmecken Mäusen besser als Schillinge. Diese Erfahrung machte ein oberösterreichischer Unternehmer. Die kleinen Nager "verspeisten" appetitliche 16.000 Euro, die der Mühlviertler in einem Hohlraum unter der Holzdecke seiner Wohnung aufbewahrt hatte. Ein paar Papierschnitzel sind alles, was die Mäuse übrig gelassen haben. Über Schillinge haben sich die Tiere nie hergemacht.
Ob der Unternehmer das Geld ersetzt bekommt, hängt nun von der Nationalbank ab. Von einem Schein muss mehr als die Hälfte erhalten sein, damit er ersetzt wird.
Den hohen Betrag hatte der Unternehmer für einen anstehenden Auftrag bekommen, berichten Medien. Schon in der Vergangenheit hatte der Mühlviertler das "Versteck" in der Holzdecke für Geld und Pässe benützt - bis zur Euroumstellung. Schilling-Banknoten waren aus Papier, Euroscheine bestehen zu einem großen Anteil aus Baumwolle. Und die "mundet" offensichtlich den kleinen Nagetieren.
Dass sie sich über sein Geld hergemacht hatten, bemerkte der Unternehmer, als ein angeknabberter 500-Euro-Schein aus der Decke rieselte. Er hielt sofort Nachschau, doch von seinen 16.000 Euro war nicht mehr viel übrig. In wenigen Wochen hatten die Mäuse das gesamte Geld vernichtet.
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