Zweite Autobombe innerhalb weniger Minuten in Madrid
- CL-Halbfinalspiel Real Madrid - Barca gefährdet

In der spanischen Hauptstadt Madrid sind am Mittwochnachmittag zwei Autobomben explodiert, eine davon in der Nähe des Fußballstadions des Traditionsvereins Real Madrid. Dabei wurden nach Medienberichten fünf Menschen verletzt.
Die Polizei konnte das Gelände um das Bernabeu-Stadion nach einer telefonischen Warnung der baskischen Untergrundorganisation ETA rechtzeitig absperren. Eine zweite Autobombe detonierte nur wenig später in rund zwei Kilometern Entfernung.
Am Abend sollte im Bernabeu-Stadion Real Madrid im Halbfinale der Europäischen Champions-League gegen den FC Barcelona spielen. Bei der ersten Bombe dürfte es sich um die Sprengung eines Fluchtautos der ETA gehandelt haben, war den spanischen Medien zu entnehmen.
CL-Halbfinale gefährdet
Nach den beiden Bombenexplosionen in Madrid ist die Austragung des Champions-League-Halbfinal-Rückspiels zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona (Hinspiel 2:0) ernsthaft gefährdet. Um 19.00 MESZ wollen die Verantwortlichen eine Entscheidung treffen, ob das Match wie geplant (ab 20:45 Uhr) stattfindet oder nicht.
