Dienstag, 30. April 2002

Markus Hipfl schied in Rom in der ersten Runde aus

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Mit Markus Hipfl ist am Mittwochabend Österreichs letzter Beitrag bei einem der großen Tennisturniere dieser Woche ausgeschieden. Der Oberösterreicher, der sich durch die Qualifikation und mit einem Sieg über Guillermo Canas in die zweite Runde gekämpft hatte, musste sich dem Schweden Thomas Enqvist mit 4:6,6:7(7) geschlagen geben.

Damit war er aber in prominenter Gesellschaft, denn mit Lleyton Hewitt, Juan Carlos Ferrero und Jewgenij Kafelnikow verabschiedeten sich die Nummern eins, drei und vier des Turniers.

Dafür brauste der als Nummer neun gesetzte US-Amerikaner Andre Agassi im "Foro Italico" in nur 43 Minuten in Runde drei. Agassi präsentierte sich in Topform und ließ seinem Gegner, dem Schweizer Michel Kratochvil überhaupt nur ein Ehrengame. Agassis programmierter Nachfolger, US-Jungstar Andy Roddick, erkämpfte sich gegen Andrei Pavel (ROM) nach einem schwachen ersten Satz durch ein 1:6,6:4,6:3 einen Platz im Achtelfinale.

Schwere Bedingungen für Hipfl nach Regen
Die Bedingungen waren nach Stunden langem Regen alles andere als einfach, die Plätze waren langsam und rutschig. Für Hipfl kam wie schon beim Masters-Series-Turnier in Monte Carlo nach erfolgter Qualifikation in Runde zwei das Aus. Nach dem 6:4,6:4 über den Weltranglisten-16. Canas hielt Hipfl auch im ersten Duell mit Enqvist lange gut mit. Hipfl geriet zunächst mit 1:3 in Rückstand, schaffte aber das sofortige Rebreak. Zum 4:6 musste der Welser seinen Aufschlag aber neuerlich abgeben.

Doch "Max" steckte nicht auf und ging sogar seinerseits mit 3:1 in Front. Bei 5:4 servierte Hipfl auf den Satzausgleich, musste aber zwei Games in Serie Enqvist überlassen. Im Tiebreak wehrte Hipfl noch drei Matchbälle ab, ehe er mit 7:9 das Nachsehen hatte.

Für die Überraschung des Tages sorgte nicht Wayne Ferreira mit dem Dreisatzsieg über seinen Doppelpartner Kafelnikow, der ja des Öfteren gerade bei Sandturnieren vorzeitig scheitert. Doch die glatte 3:6,2:6-Niederlage des topgesetzten Hewitt gegen den Spanier Carlos Moya kam zumindest in dieser Höhe völlig unerwartet. Auch auf den 7:5,6:2-Erfolg von Ivan Ljubicic über den höher eingeschätzten Juan Carlos Ferrero hat wohl kaum jemand gewettet.

30.4.2002 16:58