Ein Viertel aller Kinder wächst in absoluter Armut auf
- UNICEF-Bericht bei "Weltkindergipfel" ab 8. Mai in New York

Wenige Tage vor Beginn des zweiten UN-Weltkindergipfels hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) die trostlose Lebenslage zahlloser Kinder in der ganzen Welt angeprangert. Ein Viertel aller Kinder wachse in absoluter Armut auf und müsse mit weniger als einem Dollar (rund 1,10 Euro) pro Tag auskommen, erklärte UNICEF am Sonntag.
Knapp ein Drittel der Buben und Mädchen sind demnach schon vor ihrem fünften Lebensjahr mangelernährt; 19 Prozent haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 17 Prozent gehen niemals zur Schule. Rund ein Viertel der Kinder in den Entwicklungsländern müssen nach UNICEF-Angaben arbeiten, um für ihre Familie mit zu sorgen.
In New York treffen sich vom 8. bis 15. Mai die Vertreter von 170 Ländern, darunter etwa 70 Staats- und Regierungschefs, sowie rund 1.000 Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, um gemeinsam über eine Verbesserung der Lage der Kinder weltweit zu beraten. Grundlage der Verhandlungen ist die UN-Kinderrechtskonvention. Derzeit leben etwa 2,1 Milliarden Minderjährige auf der Welt, das entspricht 36 Prozent der Erdbevölkerung.
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