US-Flugzeuge greifen Ziele im Norden des Iraks an
- Maschinen wurden beschossen

US-Kampfflugzeuge haben offiziellen Angaben zufolge in der Nacht zum Donnerstag Ziele im Norden des Iraks angegriffen. Die Flugzeuge hätten Luftverteidigungsstellungen der irakischen Armee angegriffen, nachdem US-Maschinen mit Luftabwehrwaffen beschossen worden seien, teilte das in Deutschland stationierte Europäische Kommando der US-Streitkräfte mit.
Der Beschuss habe in der Flugverbotszone im Norden des Landes in der Gegend von Saddam Dam stattgefunden. Alle US-Flugzeuge seien sicher zum Stützpunkt zurückgekehrt.
Die USA und Großbritannien kontrollieren seit 1991 zwei Flugverbotszonen im Nord- und im Süd-Irak. Der Irak erkennt die Zonen nicht an. Sie wurden nach dem Golfkrieg zum Schutz der kurdischen Bewohner des Nordens und der schiitischen Moslems im Süden vor möglichen Angriffen irakischer Regierungstruppen eingerichtet.
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