Militärflugzeug stürzt bei Manöver auf Philippinen ab
- Offenbar Tote und Verletzte
- Getroffenes Schulgebäude war wegen Ferienzeit leer

Bei einem gemeinsamen Manöver der philippinischen und der US-Armee auf den Philippinen ist ein Militärflugzeug abgestürzt. Der philippinische Kampfjet vom Typ F-5 (Bild) sei im Norden des Landes in der Luft explodiert und in eine Schule gestürzt, teilten die Behörden in Manila am Donnerstag mit. In dem Schulgebäude habe sich wegen der Sommerferien jedoch niemand aufgehalten.
Ein philippinischer Armeesprecher schloss aus, das die Flugzeugbesatzung überlebt haben könte. Ob sich US-Soldaten an Bord der zweisitzigen F-5 befanden, war zunächst unklar. Über die Unglücksursache herrschte zunächst Ungewissheit.
Radioberichten zufolge stürzte die Maschine in die Grundschule von Mabalacat 80 Kilometer nördlich von Manila. Der Pilot sei tot, es habe viele Verletzte gegeben. Augenzeugen berichteten der Nachrichtenagentur AFP, Trümmer des Flugzeuges hätten drei Häuser getroffen und in Brand gesetzt. Sie hätten an der Absturzstelle Leichenteile gesehen. Inzwischen seien mehrere Krankenwagen eingetroffen.
An dem Manöver in der Nähe der ehemaligen US-Militärbasis Clark nehmen mehr als 2000 US-Soldaten teil. Sie sollen die philippinische Armee im Kampf gegen die islamistischen Abu-Sayyaf-Rebellen unterstützen. Manila und Washington unterstellen der Abu Sayyaf Kontakte zum El-Kaida-Netzwerk von Osama bin Laden.
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