Dienstag, 30. April 2002

"Rauchfrei ab Mai" - Zigarette weg, 10.000 $ her

  • Gute Chance für schnell Entschlossene
  • Anmeldeschluss ist heute!

"Rauchfrei ab Mai": Unter diesem Motto steht ein weltweites Gewinnspiel, bei dem Menschen, die auf Zigaretten verzichten wollen, bis zu 10.000 US-Dollar gewinnen können. Die Aktion ist Teil der internationalen Kampagne "Quit and Win". Gewinnen kann jeder Teilnehmer, der nachweislich (!) vier Wochen lang nicht raucht!

In Österreich wird "Quit and Win" von der Österreichischen Gesellschaft für Lungenerkrankungen und Tuberkulose (ÖGLUT), zusammen mit Apothekerkammer und Pharma-Unternehmen durchgeführt.

Vier Wochen ohne Glimmstengel
Die Teilnehmer verpflichten sich, zumindest vier Wochen lang nicht zu rauchen. Dem Österreich-Sieger erhält 2.000 Euro, der europäischen Superpreis ist mit 2.500 Euro dotiert, der internationale Superpreis mit 10.000 US-Dollar (11.147 Euro).

Schwindel-Kontrolle
Schwindeln gilt nicht: Beim Sieger wird nämlich per Kohlenmonoxidtest der Atemluft und einer Harnbestimmung kontrolliert, ob er tatsächlich vier Wochen lang auf den "Glimmstängel" verzichtet hat. Medikamentöse Hilfsmittel zur Entwöhnung dürfen verwendet werden. Teilnahmeberechtigt sind Menschen ab 18 Jahren, die in den vergangenen zwölf Monaten täglich geraucht haben. Anmeldeschluss ist heute, Mittwoch:, wobei das Datum des Poststempels oder das Datum der Anmeldung via Internet maßgeblich ist. Teilnahme-Folder gibt es in den Apotheken.

Rauchen eine der Haupt-Todesursachen!
"Alle neun Sekunden stirbt weltweit ein Mensch an den Folgen des Rauchens", erklärte Dr. Alfred Lichtenschopf von der ÖGLUT. "Tabakkonsum ist das größte abwendbare Risiko für die menschliche Gesundheit: Er führt pro Jahr zu rund 3,5 Millionen Todesfällen. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass das Rauchen bis zum Jahr 2020 mit 300 Millionen Todesfällen die Hauptursache für frühzeitigen Tod sein wird. Schon heuer dürften die jährlich im Zusammenhang mit Tabakkonsum verursachten Todesfälle die Gesamtzahl der durch Aids, Autounfälle, Morde, Selbstmorde, illegalen Drogenkonsum und Alkohol verursachten Sterbefälle übersteigen", erklärte Lichtenschopf unter Berufung auf Untersuchungen der WHO.

30.4.2002 16:44