BSE-Verdachtsfall in Südtirol
- Erste Untersuchung brachte positives Ergebnis

Die Rinderseuche BSE sorgt in Südtirol nach etwa einem halben Jahr wieder für Aufregung. In der Gemeinde Deutschnofen wurde eine sechsjährige Kuh geschlachtet, bei der eine erste BSE-Untersuchung ein positiv Ergebnis gebracht habe. Dies teilte das Institut für Tierseuchenbekämpfung am Dienstag mit.
Das Tier sei zur weiteren Klärung ins Labor für Tierseuchen nach Turin geschickt worden, hieß es. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen in den nächsten Tagen vorliegen.
Eine tierärztliche Mitarbeiterin des Instituts zeigte sich überzeugt, dass kein Risiko für den Menschen bestehe. Dieser erste Test sei noch nicht genügend aussagekräftig, deshalb sollen weitere Untersuchungen klären, ob sich der Verdacht bestätigt oder nicht, sagte die Tierärztin.
In diesem und im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Instituts für Tierseuchen in Südtirol 18.000 geschlachtete Tiere untersucht worden, davon sei nur ein Tier infiziert gewesen. Der Fall war vergangenes Jahr im September registriert worden.
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