OMV will 90 bis 100 Tankstellen in Serbien eröffnen
- 100 Millionen Euro sollen investiert werden
- An "Beopetrol" interessiert

Nach dem erfolgreichen Markteintritt der OMV in Serbien plant der österreichische Konzern die Eröffnung von 90 bis 100 Tankstellen mit etwa 3.000 Beschäftigten. Dies sagte Dusan Zivkovic, Mitglied der Agentur für ausländische Investitionen und Förderung der Exporte Serbiens. Auf diese Weise werde die OMV etwa 100 Millionen Euro investieren.
Auch werde der Konzern an der Ausschreibung für die serbische Erdölfirma "Beopetrol" teilnehmen, sagte Zivkovic. Der Wirtschaftsexperte, der in Graz auf Einladung der Wirtschaftskammer Steiermark die Möglichkeiten der Investitionen in Serbien präsentierte, zeigte sich auch überzeugt, dass in der nächsten Zeit das Interesse österreichischer Firmen für Serbien weiter ansteigen werde.
Schon bisher habe Österreich bedeutende Mittel in die serbische Wirtschaft investiert, betonte Zivkovic und erinnerte dabei vor allem an das erfolgreiche Wirken der Banken (HypoVereinsbank und Raiffeisen). Das Investieren großer österreichischer Firmen werde auch als Beispiel für kleinere und mittlere Unternehmen dienen, äußerte sich Zivkovic zuversichtlich. Serbien sei jedenfalls ein sehr interessanter Ort für ausländische Investitionen geworden und vor allem österreichische Firmen würden hier eine bedeutende Rolle spielen.
Sehr zufrieden zeigte er sich auch über das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr (6,9 Prozent). Jetzt seien in Serbien bestimmte Reformen im Gang und diese würden künftig erhebliche Verbesserungen bringen. So biete etwa das Gesetz über ausländische Investitionen bestimmte Erleichterungen, wie etwa Befreiung von Zöllen auf Importe oder Steuerbegünstigungen auf dem Wege der schnelleren Amortisation.

