Freitag, 26. April 2002

Eybl im Geschäftsjahr 2001 mit 23 Mio. € EGT-Verlust

  • Umsatz stieg im Jahr 2001 auf 425,6 Mio. € an
  • Standort Gmünd soll bis 2004 bestehen bleiben

Der wirtschaftliche angeschlagene Kremser Automobilzulieferer Eybl International hat im vergangenen Geschäftsjahr 2001 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von minus 23 (Vorjahr: plus 4,1) Mio. Euro hinnehmen müssen. Dies entspricht dem Doppelten der im Jänner vom alten Vorstand abgegebenen Prognose.

Wie das Unternehmen bekannt gab, verschlechterte sich das Betriebsergebnis (EBIT) drastisch auf minus 17,8 (plus 7,4) Mio. Euro. Im heurigen Jahr will das Unternehmen laut den im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz aufliegenden Unterlagen allerdings wieder ein positives EBIT von 8,4 Mio. Euro erwirtschaften.

Der Umsatz legte im vergangenen Jahr um etwa auf 425,6 (377,2) Mio. Euro zu.

Eybl International wird sich unter der im Jänner angetretenen neuen Unternehmensführung auf die Belieferung von europäischen Automobilherstellern konzentrieren. Die Produktionsstätten in den USA und Brasilien sollen abgegeben werden. Weiters ist ein Rückzug aus dem Geschäftsbereich der sicherheitstechnischen Textilien geplant.

Krems wird als Unternehmenszentrale und Produktionsstandort weiter geführt, der Standort Gmünd soll zunächst bis zum Jahr 2004 weiter bestehen bleiben. Die Produktion im rumänischen Deta wird bei der Sitzkonfektionierung weiter geführt, die Belederung von Lenkrädern soll allerdings "mittelfristig nicht fortgesetzt werden.

26.4.2002 11:10