Gold steigt in Europa auf höchsten Stand seit 2 Jahren
- Tiefer Dollar & Spannungen im Nahen Osten bringen Auftrieb

Gold ist Donnerstag an den europäischen Edelmetallmärkten zeitweise auf den höchsten Stand seit 26 Monaten gestiegen. Der tiefe Dollar und noch immer die Spannungen im Nahen Osten verliehen dem gelben Metall Auftrieb, erklärten die Händler.
Eine Feinunze Gold kostete zum Schluss des Londoner Handels 306,50/307,25 Dollar nach einem Tageshoch bei 308,70 Dollar und einem Vortagesschluss in New York bei 304,50/305,10 Dollar.
Der Dollar fiel am Donnerstag auf Grund zunehmender Sorgen über die Nachhaltigkeit der US-Konjunkturerholung gegenüber dem Franken auf ein neues Jahrestief und notierte auch zum Euro, zum Yen und zum Pfund leichter. Ein schwächerer Dollar macht das in Dollar angeschriebene Gold für europäische und japanische Anleger günstiger.
Zudem sei ein tiefer Dollarkurs auch Zeichen schwacher und unsicherer Aktienmärkte, sagte ein Händler. Die Marktteilnehmer führten auch weiter die Spannungen in Nahost an. Gold gilt für viele Investoren in Zeiten politischer und ökonomischer Unsicherheiten als sichere
Das zweite Londoner Fixing lag auf 307,25 Dollar nach 305,10 Dollar in der Früh und 304,20 Dollar am Mittwochnachmittag. Silber stieg auf 4,63/4,64 (Vortagesschluss in New York 4,56/4,58) Dollar. Platin lag wenig verändert auf 552,00/559,00 (553,10/560,10) Dollar. Palladium gab auf 360/375 (365/375) Dollar nach.

