Donnerstag, 25. April 2002

Arbeitslose: Im Vergleich zu Gehältern immer geringer

  • Von 43 Prozent 1990 auf nur mehr 30 Prozent 2001

Das Arbeitslosengeld hat sich im Vergleich zu Gehältern und Pensionen deutlich schwächer entwickelt. 1990 betrug die durchschnittliche Höhe des Arbeitslosengeldes mit 520 Euro (7.154 Schilling) noch fast 43 Prozent des Durchschnittsgehalts eines Vollzeitbeschäftigten von 1.455 Euro (20.024 Schilling).

2001 lag das Arbeitslosengeld mit 690 Euro (9.500 Schilling) nur mehr bei knapp 33,2 Prozent des Durchschnittsgehalts von 2.080 Euro (28.624 Schilling) brutto monatlich.

Die unterschiedliche Entwicklung ist auch an den einzelnen Positionen ablesbar. So stiegen die Eigenpensionen von 1990 bis 2001 mit 47,8 Prozent am stärksten (von 577 auf 853 Euro), gefolgt vom Durchschnittslohn mit einem Plus von 42,9 Prozent (von 1.455 auf 2.080 Euro). Die Steigerungsrate beim Arbeitslosengeld betrug dagegen nur 32,8 Prozent (von 520 auf 690 Euro), und noch schlechter sieht es bei der Notstandshilfe aus, die lediglich ein Plus von 24,8 Prozent (von 435 auf 541 Euro) aufweist.

25.4.2002 09:19