WM-Siege für USA, Kanada, Slowakei und Finnland
- 318. Länderspiel für Helminen
Auch am zweiten Tag der 66. Eishockey-WM gab es keine Überraschungen. Nach den Siegen von USA (5:2 gegen Italien) und der Slowakei (7:0 gegen Polen) am Nachmittag setzten sich am Abend die Favoriten Kanada und Finnland durch, taten sich dabei aber ungleich schwerer. Olympiasieger Kanada, nur mit zwei Profis vom erfolgreichen Team von Salt Lake City nach Schweden gereist, kämpfte Lettland mit 4:1 (1:1,1:0,2:0) nieder, Finnland gewann gegen die Ukraine mit 3:0 (1:0,1:0,1:0).
Der ehemalige VSV-Verteidiger Brad Schlegel brachte Kanada vor 7.040 Zuschauern in der Lofbergs Lila Arena von Karlstad in der 8. Minute in Führung, Pantelejevs glich in der 14. Minute aus. Die NHL-Spieler McDonald im Powerplay (30.), Matwichuk in Unterzahl (42.) und Olympiasieger Brewer (50.) sicherten Kanada den Sieg.
Finnland machte sich das Leben gegen die Ukraine selbst schwer. Das Suomi-Team war klar die bessere Mannschaft, ließ aber viele Chancen aus. Karalahti brachte die Finnen nach 1:58 Minuten im Powerplay in Führung, doch im Mitteldrittel vergab die Mannschaft von Hannu Aravirta sechs Minuten Überzahl, davon volle zwei Minuten fünf gegen drei, kläglich. Tuulola sorgte mit dem 2:0 (35.) aber für ruhige Gemüter, Aalto fixierte im Powerplay in der 52. Minute den Endstand.
Vier Spiele fehlen noch auf Weltrekord
Der Finne Raimo Helminen machte einen weiteren Schritt Richtung Weltrekord. Der 38-jährige Stürmer von Ilves Tampere, der als erster Eishockey-Spieler bei sechs Olympischen Spielen dabei war, absolvierte sein 318. Länderspiel. Vor ihm liegen nur noch Jiri Holik (CSSR/319) und der Deutsche Udo Kießling (320). In der Zwischenrunde wird Helminen alleiniger Rekordhalter.
