Österreicher sehen pessimistisch in die ferne Zukunft
- V.a. Frauen erwarten Verschlechterung des Lebensstandards

Die Mehrheit der Österreicher zeichnet ein düsteres Bild von der "fernen Zukunft". 40 Prozent gehen davon aus, dass es den Menschen in 100 Jahren schlechter gehen werde als heute, nur zehn Prozent glauben an eine Verbesserung.
Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market" hervor. Frauen sind häufiger als Männer der Meinung, dass sich der Lebensstandard künftig verschlechtern werde.
"market" befragte von 16. bis 18. April einen repräsentativen Querschnitt von 400 Österreichern über 18 Jahre. 58 Prozent der Befragten zeigten sich "sehr" oder "eher" daran interessiert, wie man in 100 Jahren in Österreich lebe.
Bei der weiblichen Bevölkerung befürchten 45 Prozent eine Verschlechterung des Lebensstandards in den nächsten 100 Jahren, bei den Männern 35 Prozent. Nur sechs Prozent der Frauen glauben daran, dass es den Österreichern besser gehen werde, bei den Männern sind es hingegen 14 Prozent.
Vor die Wahl gestellt, für ein pessimistisches oder ein optimistisches Zukunftsszenario zu stimmen, wählten 70 Prozent jenes, wonach die Menschheit "in ferner Zukunft Opfer ihrer eigenen Erfindungen wird und eine Katastrophe die Menschheit in ihrer Entwicklung zurück wirft". Vorwiegend ältere Personen und Frauen entschieden so. 22 Prozent wählten die andere Variante, laut der sich die Menschheit immer weiter entwickle und rasante Fortschritte auf dem Gebiet der Wissenschaft erziele.
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