Botschaft besorgter Bürger: Demonstration angemeldet
- Zwei bis vier Aktivisten wollen ab Montag hungern
- Räumung durch privaten Sicherheitsdienst, nicht durch Polizei
Die so genannte "Botschaft besorgter Bürger" hat nun eine Demonstration angemeldet, um weiter auf dem Heldenplatz bleiben zu können. Ob diese von den Behörden auch genehmigt wird, steht vorerst noch nicht fest. Gleichzeitig haben die Gegner der schwarz-blauen Regierung angekündigt, dass ab kommendem Montag zwei bis vier Aktivisten einen Hungerstreik beginnen wollen. Sie wollen damit gegen die Räumung ihrer "Botschaft" protestieren.
Wo seit der mehr als zwei Jahren ein Container als Stützpunkt der Regierungskritiker stand, haben die Aktivisten nun ein Kinderhaus aus Plastik als "neues Botschaftsgebäude" aufgestellt. Davor befindet sich ein Informationstisch.
In der Nacht auf Mittwoch war der Container vom Heldenplatz entfernt worden. Eine am Abend stattdessen aufgestellte Holzhütte war nach wenigen Stunden wieder weggeräumt worden.
Entgegen den Behauptungen der Aktivisten ist die Polizei bisher in keinem Fall eingeschritten, betonte der Sprecher des Generaldirektors für Öffentliche Sicherheit, Rudolf Gollia. Die Räumungen seien auf Anordnung der Burghauptmannschaft von einem privaten Sicherheitsdienst vorgenommen worden.
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