Siemens will angeblich auf 5.000 Mitarbeiter verzichten
- 75% davon außerhalb Deutschlands
- Vor allem Mitarbeiter der Festnetz-Technik betroffen

Der Elektronikkonzern Siemens baut offenbar weitere Arbeitsplätze ab - im Geschäftsbereich Festnetztechnik sollen es etwa 5.000 Stellen sein, die wegfallen werden.
Das berichtet das bayrische Nachrichtenmagazin Focus.
Bisher hatte der Konzern demnach bereits angekündigt, 10.000 der einst 53.000 Arbeitsplätze in diesem Bereich zu streichen. Die neuen Stellenkürzungen sollen laut "Focus" zu 75 Prozent Mitarbeiter im Ausland treffen.
Siemens vertröstet auf Pressekonferenz am Donnerstag
"Am Donnerstag findet unsere Halbjahreskonferenz statt, bis dahin will ich das nicht kommentieren", wehrt ein Siemens-Sprecher Anfragen ab. Im vergangenen Jahr hatte Siemens ICN bereits angekündigt, 10.000 Stellen zu streichen. Im März diesen Jahres hatte Thomas Ganswindt, Leiter des Geschäftsbereichs, bereits weitere Stellenstreichungen nicht ausgeschlossen, dabei aber keine konkrete Zahl genannt. "Der Markt ist nach wie vor ausgesprochen schwierig", hatte er auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover gesagt.

