Schüssel unterstützt Grasser bei ÖIAG-Auflösung
- Schüssel: Staat soll nicht ewig Anteile halten
- Pühringer: nicht auf der politischen Tagesordnung
Unterstützung vom Regierungspartner ÖVP erhält Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ) bei seinem Plan, die ÖIAG in der nächsten Konjunkturperiode aufzulösen. Bundeskanzler und ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel hielt dazu gestern Abend im ORF-TV-Magazin "Report" fest: es könne kein Prinzip sein, "dass der Staat ewig Anteile hält".
Wann es so weit sei, sei aber Sache des Unternehmens. Und: man könne auch Zwischenformen wählen, etwa jene, dass die ÖIAG selbst an die Börse gehe. Er, Schüssel, unterstütze jedenfalls das Privatisierungsziel "voll und ganz".
Oberösterreich will ÖIAG behalten
Für den oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) steht das Thema dagegen derzeit "nicht auf der politischen Tagesordnung". Er sprach sich zudem dafür aus, dass der Staat ÖIAG-Kernaktionär bleibe.


