Rapid zieht bis Anfang Oktober ins Happel-Stadion um
- Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bei letzten Heimspielen
- Heraf neuer Rapid-U19-Coach

Der österreichische Fußball-Rekordmeister Rapid Wien übersiedelt voraussichtlich bis Anfang Oktober mit seinen Heimspielen ins Ernst-Happel-Stadion. Grund dafür ist die Vollüberdachung der Nord- und Süd-Tribünen im Hanappi-Stadion, was dort einen Spielbetrieb unmöglich macht. Um den finanziellen Aufwand möglichst gering zu halten, werden in den drei abschließenden Saison-Heimpartien (Samstag gegen Tirol, 1. Mai gegen Admira und 9. Mai gegen Sturm Graz) nur die Sektoren B, C und D geöffnet, für Fans der Gast-Teams ist Sektor A reserviert.
Damit ist bis Ende der Meisterschaft für eine mögliche Zuschauer-Kapazität von 15.000 Besuchern gesorgt, in der neuen Saison könnten bei Bedarf mehr Sektoren geöffnet werden. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre dürfen in den abschließenden drei Spielen bei freiem Eintritt die Drehkreuze des Happel-Stadions passieren.
Andreas Heraf betreut U19-Auswahl
Doch die Hütteldorfer legen auch verstärktes Augenmerk auf den eigenen Nachwuchs. Ab der kommenden Saison wird der frühere Rapid-Profi Andreas Heraf die U19-Auswahl der Grün-Weißen betreuen. "Es freut mich, dass ich zu meinem Stamm-Klub zurückkehren kann. Das ist für mich auch ein guter Einstieg für eine Karriere als Profi-Trainer", erklärte der 34-Jährige, der im Besitz der A-Lizenz ist und zuletzt als Co-Trainer beim deutschen Zweitligisten Saarbrücken tätig war.
Rückkehr von Kühbauer fraglich
"Dadurch wird die Nachwuchsarbeit noch professioneller. Wir wollen versuchen, auf diese Weise den legendären Rapid-Geist wieder in die Mannschaft zu reintegrieren", freute sich Rapid-Präsident Rudolf Edlinger, der sich in der Frage eine möglichen Engagements von Ex-Rapid Ikone und Noch-Wolfsburg-Legionär Didi Kühbauer bedeckt hielt..
Edlinger "vorsichtig positiv" gegenüber U23-Meisterschaft
Der möglichen Einführung einer U23-Meisterschaft steht Edlinger "vorsichtig positiv" gegenüber. "Ich halte das Vorhaben nicht bis zur letzten Konsequenz durchdacht. Die von den Betreibern angedachte Abschaffung der Ersten Division müsste man sich genau überlegen." Wie dieses umstrittene Projekt aussehen könnte, wird man wohl bis 3. Mai wissen, wenn die am Donnerstag installierte Arbeitsgruppe (mit Vertretern von Sturm Graz, Rapid, Ried, Austria Wien, Admira/Wacker) in Leoben ihren diesbezüglichen Pläne vorlegen soll.
Schöttel betreut "Rapid-Jugendcamps"
Rapids sportlicher Nachwuchs-Leiter Peter Schöttel (Bild), der im Sommer mit der Organisation der "Rapid-Jugendcamps" in Wien, Burgenland und Niederösterreich betraut ist, sieht die Lage ähnlich: "Mir ist die ganze Sache noch zu wenig konkret. Außerdem scheint es, dass dieser Bewerb eher dazu dienen soll, diverse Kaderspieler bei Laune zu halten."
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