Die Stadien für die Fußball-WM 2006 in Deutschland
- Bremen, Düsseldorf, Gladbach nicht WM-Schauplatz

Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat für die 18. WM-Endrunde 2006 in Deutschland zwölf Stadien ausgewählt. Gespielt wird in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart. Die Arenen werden für rund 1,4 Milliarden Euro um- bzw. neu gebaut. Bremen, Düsseldorf und Mönchengladbach fanden bei der Bekanntgabe am Montag in Frankfurt am Main keine Berücksichtigung.
FIFA-Präsident Joseph Blatter machte dem deutschen Organisations-Komitee eine Zusage über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 250 Millionen Franken (172,5 Millionen Euro). Japan und Südkorea, die vom 31. Mai bis 30. Juni die 17. WM ausrichten, bekommen jeweils 100 Millionen Dollar (88 Millionen Euro).
Die zwölf Stadien für die Fußball-WM 2006 in Deutschland
Berlin (Olympiastadion):
Zuschauer-Kapazität: 76.000 Sitzplätze
Fertigstellung Umbau: Juni 2004;
Kosten: 242 Millionen Euro
Dortmund (Westfalenstadion):
60.000
Modernisierung bis Mai 2004;
31- 36 Millionen
Frankfurt (Waldstadion):
48.000
Neubau bis Juni/Juli 2005;
126 Millionen
Gelsenkirchen (Arena AufSchalke):
52.000
Neubau (fertig);
192 Millionen
Hamburg (AOL-Arena):
50.000
Neubau (fertig);
97 Millionen
Hannover (Niedersachsenstadion):
52.000
Umbau bis April 2005;
61 Millionen
Kaiserslautern (Fritz-Walter-Stadion):
48.500
Umbau bis Juli 2005;
48,3 Millionen
Köln (Müngersdorfer Stadion):
52.000
Umbau bis August 2004;
110 Millionen
Leipzig (Zentralstadion):
44.000
Neubau bis Mai 2003;
90,6 Millionen
München (Allianz-Arena):
66.000
Neubau bis Juli 2005;
280 Millionen
Nürnberg (Frankenstadion):
45.500
Modernisierung bis Juli 2005;
56 Millionen
Stuttgart (Gottlieb-Daimler-Stadion):
60.000
Modernisierung bis 2004;
56 Millionen
